Tonkanese
Die Tonkanese vereint das Beste aus Siam und Burma — gesellig, verspielt und mit wunderschönem Aquamarin-Augenfarbe.
Steckbrief
Charakter
Die Tonkanese ist eine perfekte Mischung aus Siam und Burma — gesellig und gesprächig wie die Siam, aber etwas ruhiger und weniger fordernd. Sie ist eine äußerst menschenbezogene Katze, die am liebsten überall dabei ist. Tonkanesen sind verspielt bis ins hohe Alter und behalten ihren jugendlichen Charme.
Diese Rasse ist hochintelligent und erfinderisch. Sie öffnet Türen, löst Rätsel und lernt schnell neue Tricks. Tonkanesen sind Meister darin, Aufmerksamkeit zu bekommen.
Geschichte
Die Tonkanese entstand in den 1960er-Jahren in Kanada, als die Züchterin Margaret Conroy eine Siamkatze mit einer Burmakatze kreuzte. Das Ergebnis war eine Katze mit weichem Mink-Fellmuster und aquamarinblauen Augen. Tatsächlich war die erste bekannte Burma-Katze in der westlichen Welt, Wong Mau, wahrscheinlich selbst eine Tonkanese. Die Rasse wurde 1971 in Kanada und später weltweit anerkannt.
Haltung
Tonkanesen brauchen viel Gesellschaft und Beschäftigung. Ein Artgenosse ist Pflicht — Einzelhaltung führt bei dieser geselligen Rasse zu Stress und Verhaltensproblemen. Tägliche Spieleinheiten, Intelligenzspielzeug und Klettermöglichkeiten sind wichtig.
Das kurze, seidige Fell ist völlig pflegeleicht und braucht kaum Bürsten. Tonkanesen sind wärmeliebend und genießen sonnige Plätze.
Gesundheit
- **Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)** — Herzuntersuchungen empfohlen
- **Amyloidose** — wie bei verwandten orientalischen Rassen
- **Zahnprobleme** — Parodontitis und FORL
- **Empfindlichkeit gegenüber Narkosemitteln** — Tierarzt informieren
- Generell robuste und langlebige Rasse
Für wen geeignet
- Familien mit Kindern
- Mehrkatzenhaushalte (Pflicht!)
- Aktive Menschen mit viel Zeit
- Katzenanfänger, die eine lebhafte Katze wollen
- Nicht geeignet für Einzelhaltung oder selten anwesende Besitzer
