Bengalkatze
Die Bengalkatze ist ein kleiner Leopard für Zuhause — wild aussehend, extrem aktiv und nichts für Anfänger.
Steckbrief
Charakter und Wesen
Die Bengalkatze ist pures Temperament. Sie ist extrem aktiv, intelligent und neugierig — ständig in Bewegung und auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Langweile kennt sie nicht, denn wenn du ihr keine Beschäftigung gibst, findet sie selbst welche (und die wird dir nicht gefallen).
Bengalen sind laut, kommunikativ und fordern Aufmerksamkeit ein. Sie lieben Wasser, klettern auf alles und jeden und sind immer dort, wo die Action ist.
Geschichte
Die Bengalkatze entstand in den 1960er Jahren durch Kreuzung der Asiatischen Leopardkatze mit Hauskatzen. Ziel war eine Katze, die wild aussieht, aber das Wesen einer Hauskatze hat.
Haltung und Pflege
Beschäftigung (das Hauptthema)
- Mehrere Stunden aktive Spielzeit pro Tag
- Hohe Kratzbäume und Kletterwände
- Intelligenzspielzeug und Futterrätsel
- Wasser zum Spielen (viele Bengalen lieben Waschbecken und Dusche)
- Clickertraining und Tricks
- Ein Artgenosse ist fast Pflicht
Sicherung
- Gesicherter Balkon oder Garten
- Kippfenster-Schutz
- Bengalen sind Ausbruchskünstler — alles sichern!
Fellpflege
- Minimal — das kurze Fell ist pflegeleicht
- Gelegentliches Bürsten reicht
Gesundheit
- **Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)**
- **Progressive Retinaatrophie (PRA-b)** — Gentest verfügbar
- **Flat Chested Kitten Syndrome** (bei Kitten)
- **Empfindlicher Magen** — hochwertiges Futter wichtig
Für wen geeignet?
- Erfahrene Katzenhalter
- Sehr aktive Menschen
- Familien mit älteren Kindern
- Menschen mit großer Wohnung oder gesichertem Garten
- Absolut nicht geeignet für Anfänger, Berufstätige ohne Zweitkatze oder ruhige Haushalte
