Singapura
Die Singapura gilt als kleinste anerkannte Katzenrasse — neugierig, verspielt und trotz ihrer zierlichen Größe selbstbewusst.
Steckbrief
Charakter und Wesen
Die Singapura ist neugierig, lebhaft und sehr menschenbezogen. Trotz ihrer zierlichen Größe hat sie ein großes Ego und mischt sich gerne in alle Aktivitäten ein. Man spricht vom „Pesky People Cat" — sie will immer dabei sein.
Sie ist selten laut, aber sehr ausdrucksstark in Mimik und Gesten. Ihre Verspieltheit bleibt bis ins hohe Alter erhalten.
Geschichte
In den 1970er Jahren brachten Hal und Tommy Meadow angeblich drei Straßenkatzen aus Singapur in die USA und begannen mit der Zucht. Später wurde bekannt, dass einige der „Singapur-Katzen" tatsächlich zunächst aus den USA exportiert worden waren — die Rasse ist aber seit 1988 von CFA anerkannt.
Haltung und Pflege
Umgebung
- Reine Wohnungshaltung möglich
- Klein genug auch für kleine Wohnungen
- Warm: kälteempfindlich durch wenig Masse
- Kletter- und Sichtmöglichkeiten
Fellpflege
- Sehr pflegeleicht
- Einmal wöchentlich mit Gummibürste
- Kaum Haarung, kein Baden notwendig
Ernährung
- Kleine, hochwertige Portionen
- Nicht überfüttern
- Frisches Wasser, evtl. Trinkbrunnen
Gesundheit
- **Pyruvatkinase-Mangel (PKD)** — Gentest bei Züchter
- **Uterusträgheit** — Kaiserschnitte bei Züchtungen häufiger
- **Kleiner Genpool** — sorgfältige Züchterauswahl wichtig
- Ansonsten gesund und langlebig
Für wen geeignet?
- Einzelpersonen und Paare
- Familien mit älteren, ruhigen Kindern
- Menschen mit wenig Platz
- Einsteiger mit Interesse an lebhaften Katzen
- Nicht geeignet für sehr unruhige Haushalte oder Freigang
