Pixiebob
Die Pixiebob erinnert mit ihrem kurzen Schwanz und Luchs-ähnlichem Aussehen an einen Wildcousin — ist aber eine anhängliche, hundeähnliche Hauskatze.
Steckbrief
Charakter und Wesen
Die Pixiebob wird oft als „Hund im Katzenkörper" beschrieben: Sie folgt ihren Menschen überallhin, lernt ihren Namen, läuft an der Leine und apportiert. Sie ist loyal und baut enge Bindungen auf.
Sie ist intelligent, selbstbewusst und verträgt sich meist gut mit Kindern, Hunden und anderen Katzen. Ihr Aktivitätslevel ist hoch — sie braucht Beschäftigung und Raum.
Geschichte
Carol Ann Brewer begann 1986 mit der Zucht der Pixiebob nach der Adoption einer scheinbar halbwilden, kurzschwänzigen Katze namens „Pixie". Obwohl die ursprüngliche Wildkatzen-Herkunft nie bewiesen wurde, etablierte sich die Rasse 1995 bei TICA.
Haltung und Pflege
Platz
- Ideal: Haus mit gesichertem Garten
- Mindestens großzügige Wohnung
- Viel Kletter- und Spielraum
- Nicht für kleine Stadtwohnungen
Fellpflege
- Kurzhaar: 1 Mal pro Woche
- Halblanghaar: 2 Mal pro Woche
- Im Fellwechsel öfter
- Krallen- und Pfotenkontrolle (Polydaktylie!)
Beschäftigung
- Leinentraining
- Clickertraining
- Apportierspiele
- Hohe geistige Anforderung
Gesundheit
- **Dystokie** — durch kurzen Schwanz kann die Geburt erschwert sein
- **HCM** — Ultraschall empfohlen
- **Hüftdysplasie** — selten, aber dokumentiert
- Ansonsten robuste Rasse mit guter Lebenserwartung
Für wen geeignet?
- Erfahrene Halter
- Aktive Familien mit Kindern
- Hausbesitzer mit Garten
- Menschen, die eine „hundeähnliche" Katze suchen
- Nicht geeignet für kleine Wohnungen oder wenig aktive Menschen
