Bombay
Die Bombay-Katze ist ein kleiner schwarzer Panther mit kupferfarbenen Augen — anhänglich, gesellig und pflegeleicht.
Steckbrief
Charakter
Die Bombay-Katze ist ein wahrer Schmusekönig. Sie liebt die Nähe zu ihren Menschen und ist eine echte Schoßkatze. Sie folgt ihrem Besitzer gerne durchs Haus und sucht ständig Körperkontakt. Trotz ihrer eleganten Erscheinung ist sie unkompliziert und anpassungsfähig.
Bombays sind intelligent und lassen sich gut trainieren. Sie kommen mit Kindern, anderen Katzen und sogar Hunden gut zurecht, was sie zu idealen Familienkatzen macht.
Geschichte
Die Bombay-Katze wurde in den 1950er-Jahren von der amerikanischen Züchterin Nikki Horner in Louisville, Kentucky, entwickelt. Ihr Ziel war eine Katze, die wie ein Miniatur-Panther aussieht. Sie kreuzte Burmakatzen mit schwarzen American Shorthairs und erreichte nach Jahren den gewünschten Look mit dem pechschwarzen, glänzenden Fell und den kupferfarbenen Augen.
Haltung
Die Bombay ist eine unkomplizierte Wohnungskatze. Sie braucht keine übermäßige Beschäftigung, genießt aber Spieleinheiten und Intelligenzspielzeug. Ihr kurzes Fell ist extrem pflegeleicht — gelegentliches Streicheln mit einem Tuch oder einer weichen Bürste reicht aus, um den Glanz zu erhalten.
Als gesellige Katze sollte sie nicht zu lange allein bleiben. Ein Artgenosse ist empfehlenswert, wenn die Besitzer berufstätig sind.
Gesundheit
- **Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)** — regelmäßige Herzuntersuchungen empfohlen
- **Craniofacial Defekt** — genetischer Defekt, der bei einigen Linien auftreten kann
- **Atemwegsprobleme** — durch die kürzere Nase möglich
- **Übergewicht** — Bombays neigen dazu, Futter einzufordern
Für wen geeignet
- Katzenanfänger
- Familien mit Kindern
- Wohnungsbesitzer
- Menschen, die eine anhängliche Katze suchen
- Nicht geeignet für Menschen, die selten zuhause sind
