Balinese
Die Balinese ist eine elegante, langhaarige Variante der Siamkatze — gesprächig, intelligent und äußerst anhänglich.
Steckbrief
Charakter
Die Balinese ist eine äußerst gesellige und kommunikative Katze. Sie liebt es, mit ihren Menschen zu interagieren und begleitet sie auf Schritt und Tritt durch die Wohnung. Mit ihrer sanften, melodischen Stimme kommentiert sie gerne den Alltag und fordert Aufmerksamkeit ein.
Diese Rasse ist hochintelligent und braucht geistige Herausforderung. Intelligenzspielzeug und Clickertraining sind ideale Beschäftigungen. Balinesen sind sensibel und reagieren empfindlich auf die Stimmung ihrer Besitzer.
Geschichte
Die Balinese entstand in den 1940er-Jahren in den USA, als bei Siamkatzen gelegentlich Kitten mit längerem Fell geboren wurden. Züchter begannen, diese gezielt zu paaren. Der Name leitet sich von den anmutigen balinesischen Tänzerinnen ab und beschreibt die elegante Bewegung dieser Katzen.
Haltung
Balinesen brauchen viel Gesellschaft und sollten nicht lange allein gelassen werden. Ein Artgenosse ist dringend empfohlen. Die Wohnung sollte mit Klettermöglichkeiten und Spielzeug ausgestattet sein, da Balinesen sehr aktiv und springfreudig sind.
Das seidige Fell ohne Unterwolle ist pflegeleicht. Einmal wöchentliches Bürsten reicht aus, um es in gutem Zustand zu halten. Verfilzungen sind selten.
Gesundheit
- **Progressive Retinaatrophie (PRA)** — erbliche Augenerkrankung
- **Amyloidose** — Ablagerungen in Organen, besonders der Leber
- **Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)** — Herzerkrankung
- **Schielen und Knickschwanz** — kommen gelegentlich vor
Für wen geeignet
- Erfahrene Katzenhalter, die viel Zeit haben
- Familien mit Kindern
- Mehrkatzenhaushalte
- Wohnungsbesitzer mit genügend Beschäftigungsmöglichkeiten
- Nicht geeignet für Einzelhaltung oder selten anwesende Besitzer
